Prosa für die Nebenwirkung der Liebe

  1. Die laufende Zeit,Ich stehe ruhig und bin dabei, mich langsam fortzubewegen.

    Der Wind stößt mich an und zwingt mich, schneller zu laufen, wie ein Schubsen, das nicht erwünscht ist.

    Ich sehe nach hinten und merke,

    wie alles beginnt, sich zu lösen.

    Die Straße, die Bäume, mein Weg.

    alles beginnt sich zu lösen.

    Meine Uhr am linken Arm klingelt.

    Ich hebe meine Hand, um zu schauen,

    was sie mir berichten will, doch sie spielt verrückt.

    Die Uhr ist aus dem Takt der Welt gefallen.

    Ihr Herz klopft.

    Sie schüttet.

    Alles bewegt sich um mich herum,

    jedoch bin ich die Einzige, die stehen bleibt.

    Die Zeit läuft mir davon.

  2. Ich ging bewusst zu dem Ort, an dem ich dich damals immer gefunden hatte, mit der Hoffnung, dir noch ein einziges Mal zu begegnen.

    Doch von dir war keine Spur zu sehen.

    Nun stehe ich allein an dem Platz, an dem unsere Erinnerungen in der Luft schweben.

    Es fällt mir schwer zu atmen, als würde ich an ihnen ersticken.

    Ich höre laute Echos unserer Stimmen, die mir die Ohren zerreißen.

    Ich halte sie zu, doch egal, was ich tue, bleiben diese Echos laut und unerbittlich.

    Verzweifelt laufe ich herum und sehe ein Pärchen, das glücklich wirkt.

    Ich kneife meine Augen zusammen und erst dann erkenne ich, dass es nicht irgendein Pärchen war.

    Es waren wir.

    Ich sehe uns, wie wir durch die Wiesen liefen, wie wir unter dem Baum beim Regen standen, wie wir durch Blumenfelder spazierten.

    Ein Lächeln zieht sich über mein Gesicht.

    Doch dieses Paar verweht durch den Wind, so schnell, dass ich kaum begreife, dass es da war.

    Und jetzt?

    Jetzt ist nur noch Leere.

    Ich spüre die Kalte der Realität auf meiner Haut.

    Ich tat nichts, außer der Erinnerung zu folgen und dabei fiel ich fast in eine dunkle Ebene, in der sich alles nur um die Vergangenheit dreht.

  3. Und obwohl wir uns in der Dunkelheit trafen, erleuchteten deine Augen wie das Strahlen der Sterne.

    Deine Augen tragen die Farbe der Nacht, jedoch aber so hell, dass sie das Licht waren, welches wir in der Dunkelheit brauchten.

    Und deine Berührung war wie die erste Wärme im Frühling

    Sie verteilte das Gefühl von Sicherheit, egal wie finster unsere Umgebung war.

    Dein Lachen, das die Nacht verzauberte.

    Sie ist nicht mehr finster, weil du sie erleuchtest mit allem, was du von dir gibst.

    Deine Energie, deine Witze, dein Dasein.

    Du bist wie der hell leuchtende Mond in der dunklen Nacht.

    Deine Worte waren die fehlende Melodie, die mich glücklich fühlen ließ.

    Du bist das Licht für meine dunkle Straße.

  4. Löse dich.

    Ich befreie dich von mir.

    Nicht weil ich es will, sondern weil ich dich aus meinen eigenen Willen bei mir behalten würde.

    Es war mein Herz der nur sein eigenen Pults hörte.

  5. Flieg.

    Ich hielt dich wie ein Vogel was drauf wartete endlich frei zu sein

    Was nicht wusste das meine Hand sein Käfig war

    Und das die Welt da draußen seine „Freiheit ist »

  6. Die Wolken verdecken den hell leuchtenden

    Mond, wie meine schlechten Taten, die meine guten verdecken.

    Die Nacht wirkte hell und schimmerte sanft, obwohl sie dafür bestimmt war, finster zu sein.

    Ich blicke herab durch das Fenster und erkenne, dass, obwohl die Wolken dem Mond sein Licht rauben, die Nacht ihren außergewöhnlichen Erstrahlen nicht verliert.