The Impossibe Journey of the Fantasy: The Revenge of the Dark Soul (Kapitel 8)

Vorwort
Liebe Leser und Leserinnen,
Bevor ich Ihnen einen Teil meines Buches gebe, wollte ich noch ein paar
Hintergrundinformationen zum Buch selbst geben.
Bei meinem Buch handelt es sich um eine Fortsetzung meines ersten richtigen Buches:
„The Impossible Journey of the Fantasy“, wo es kurzgefasst darum geht, dass sich der
Hauptcharakter (Ich selbst) auf eine unerwartete Reise begibt, wo er die
verschiedensten Filmwelten durchkämmt. Dabei haben wir beispielsweise die Marvel
Filme, die Star Wars Saga, die Welt von Fluch der Karibik und die Goldene, legendäre
Herr der Ringe Trilogie. (Ich befürchte, dass hierbei aber etwas Kenntnis der Filme
nötig ist, um alles verstehen zu können.) Dabei habe ich diese vier Welten mit einer
selbst ausgedachten Handlung vereint und sowohl einen eigenen Pro-, als auch einen
Antagonisten erschaffen. Dabei ist der Protagonist, wie schon erwähnt, ich selbst, der
Antagonist hingegen, bin ebenfalls ich, mit einem kleinen Unterschied. Es ist ein „Ich“
aus einer anderen Welt, der bösere Absichten als der „gute“ Protagonist hat. Ich wollte
schon immer einen Film haben, wo sich diese vier Welten, die unter anderem zu meine
Lieblingsfilmen zählen, kreuzen. Ich weiß, dass dies leider nie möglich sein wird, also
habe ich es mir letztes Jahr mit 17 Jahren zur Aufgabe gemacht, es selbst in die Hand
zu nehmen.
Kontext vor dem Kapitel:
Ich habe kein Kapitel aus meinem ersten Werk ausgewählt, da ich finde, dass ich mich,
was meinen Wortschatz und mein Schreiben angeht, ein gutes Stück in der
Fortsetzung verbessert habe. Nichtsdestotrotz wäre auch hier ein wenig Kontext nicht
schlecht:
In folgenden Kapitel begegnen sich erstmals die beiden Welten: Das Marvel
Universum und das Star Wars Universum. Nach der finalen Schlacht des ersten
Buches sind die Rebellen der Star Wars Welt erstmals gezwungen, in das Weltall des
Marvel Universums zu fliehen. Dabei stoßen sie leider auf den Titanen Thanos, der in
den Filmen seinen ersten richtigen Auftritt in „Avengers: Infinity War“ hatte. Die
„schwachen“ Rebellen haben keine Chance gegen die Armee des Thanos und werden
angegriffen. Währenddessen befinden sich die Hauptcharaktere der alten Star Wars
Filme Luke Skywalker, Han Solo und Leia Organa auf einem der Rebellenschiffe,
ebenso der Bösewicht Darth Vader, der hier jedoch schon rehabilitiert wurde (Um das
zu verstehen, müsste man das erste Buch lesen). Darth Vader, oder nun auch wieder
Anakin Skywalker, bewegt sich leicht verletzt wegen der vorangegangenden Schlacht
im Rebellenschiff herum, wobei er auf den Titanen Thanos trifft. Was darauf folgt,
lesen sie gleich. Das Kapitel habe ich mit 18 Jahren, also vor wenigen Monaten
geschrieben. Ich habe genau dieses von fast insgesamt 20 ausgewählt, da ich es vom
Inhalt, wie auch von der Sprache her am besten finde und somit geeignet für einen
Wettbewerb finde. Heute schreibe ich weiter an den Kapiteln der Fortsetzung und
versuche, mich zu verbessern. Ich bedanke mich für das Lesen meines achten Kapitels
und wünsche Ihnen viel Spaß.

8
Der erste Schuss, der zweite Schuss, der dritte Schuss. Jeder Schuss war verheerender
als der vorherige. Ein Schuss mehr und das Rebellenschiff wäre zerstört worden. Die
Schüsse von der Sanctuary II haben nicht nur den Schild zerstört, sondern waren stark
genug, das Schiff ebenfalls von innen zu zerstören, was zu Brenden und
Stromausfällen führte. Lichter flackerten und Systeme fielen aus. Die Erschütterungen,
die die Rebellen nach jedem Treffer deutlich zu spüren bekamen und Brande sorgten
für Panik und schon für erste, grauenhafte Tode.
Während Lichter immer wieder aufflackerten, gingen die Prinzessin, Luke, Han und
Chewbacca gemeinsam gestresst einen Gang hinunter und versuchten, die Situation
zu verstehen und eine Lösung zu finden. „Was ist das für ein riesiges Schiff? Das
Imperium?“ fragte Han verwirrt mit schwerem Atem. Luke verneinte. Er meinte, dass
dies nicht das Imperium sein könn und es ein anderer Feind sein müsse. „Ohh ganz
toll, ganz toll… Und was machen wir jetzt??“ fragte Han Luke, während sie gerade neben
einer kleinen Flamme entlanggingen. „Wir müssen das Schiff evakuieren!“ sagte Leia in
die Menge. „Nein, das wäre zu gefährlich! Wir haben gesehen, was mit den X-Wings passiert
ist, die Rettungskapseln wären leichte Beute.“ erwiderte Luke erneut, jedoch etwas sanfter
als bei Han. „Es hat aufgehört! Noch haben wir genügend Sauerstoff, dieser darf auf keinen
Fall entweichen!“ Sie kamen an einer Türe an, wo der Mechanismus beschädigt war.
Luke musste sie mit der Macht öffnen. „Ja Prinzessin, und raten Sie mal, warum dieser
schneller weg sein wird als sonst. Schmeißt die paar imperialen Leute einfach ins All, bevor sie
unsere Luft weg atmen!“ meinte Han skrupellos zu Leia. Chewbacca reagierte ebenfalss
mit seinem typischen Wookie Geschrei auf diese Aussage. Leia starte Solo nur
fassungslos an. „Es ist das Imperium! Ich will doch auch nur überleben, Prinzessin!“ sagte
Han zu ihr, während er seinen Finger auf sie richtete.
Auch wenn das feindliche Schiff nicht mehr feuerte, war die Gefahr nicht gebannt.
Zwei riesige Chitauri Leviathane kamen direkt auf die Nebulon-B Frigate zugeflogen,
was Han Solo auch erblicken konnte. „Ich habe da ein ganz mieses Gefühl…“ sagte er leise
vor sich hin, als er diese Monster erblickte. In der Zwischenzeit schaffte Luke es, die
Tür zu öffnen. Chewbacca brüllte vor sich hin. Er fragte, wohin sie eigentlich gehen
würden. Luke verlor keine Zeit und ging den Weg weiter und sagte ihm nur, das er es
schon sehen werde, wenn sie da seien. „Zur Krankenstation meinte er dann doch noch
einige Sekunden später. Leia verstand, was Luke vorhatte und blieb ruhig, mit dem
Kopf nach unten geneigt.
Als die Flotte angegriffen wurde, befand sich Anakin immernoch bei dem
Medidroiden und sah sich das Geschehen an. Er konnte nicht warten und stand auf,
während der Droide noch Feinjustierungen an seiner Rüstung vornahm. Der Droide
bat ihm, sich wieder hinzusetzen, jedoch machte der dunkle Lord lediglich eine kleine
Handbewegung und schaffte den Droiden beiseite. Die Rüstung war zwar noch nicht
komplett repariert und die neue, mechanische Hand blieb noch ab und zu hängen und
funktonierte nicht richtig. Jedoch reichte dies dem dunklen Lord, um alleine stehen
und gehen zu können. Er verließ den Raum und begab sich in den Gang, während der
erste Schuss das Flaggschiff traf. Die Erschütterung brachte sogar Vader derart zum
Taumeln, das er sich sogar kurz abstützen musste. Er ging den Gang weiter, während
die Gänge noch beleuchtet wurden. Ein zweiter Schuss folgte. Dieser war deutlich
härter zu spüren als der letzte und sorgte dafür, das nun die Lichter zu flackern
begannen. Vader folgte einfach dem Weg, ohne zu wissen, wo er ihn hinführen würde,
bis er an einer Tür ankam, die nicht mehr funktionstüchtig war. Dies hielt Anakin nicht
auf. Er nahm sein Lichtschwert, rammte es in die Türe hinein und bahnte sich sein
Weg durch das Schiff weiter. Vader blieb ruhig und begab sich schließlich zum
Hangar, wo er vorhin mit Luke eingetroffen war.
Aus dem Hangar heraus konnte man die Sanctuary II in voller Pracht erblicken. Jedoch
wendete er sich nicht zu diesem, sondern zu dem Schiff, das im Hangar stand und
erinnerte sich, was er zu seinem Sohn gesagt hatte: „…Ich muss von diesem Schiff
runter…“ Nun hatte er die Möglichkeit dazu. Jedoch wagte er nicht mal einen Schritt
zum Shuttle hin. Dann bliebe er lieber bei seinem Sohn, bei seiner Tochter, auch wenn
die Rebellen ihn jeden Moment erblicken könnten. Abgesehen davon würde er mit
dem Shuttle nicht weit kommen.
Es passierte. Der dritte Schuss. Direkt neben dem Eingang des Hangars ist er
eingeschlagen. Die Druckwelle war so groß, dass Vader sich mit der Macht an der
Stelle halten musste. Ab da gab es wortwörtlich keine Zeit mehr zu atmen. Anakins
Maske ließ einen langen Atem hervorscheinen, während die dunkle Rüstung auf
Knien zu Boden blickte. Die Maske erhob sich. Vader vermag ein komisches Gefühl.
Als er hinsah, erblickte er einige Meter vor ihm einen bläulichen Schimmer. Der
Schimmer wurde größer und eine Gestalt trat ihm daraus entgegen. Thanos, in seiner
vollen Pracht und mit einem schimmernden, goldenen Handschuh. Vader stand
langsam vom Boden auf und blickte ihm direkt in die Augen. Vader blieb ruhig und
zeigte keine Angst vor dem großen Titanen. „Beeindruckend… Ein einziges Schiff schafft
es selten, gegen eine ganze Flotte zu bestehen…“ meinte der dunkle Lord zum Titanen.
„Bei so einer jämmerlichen Verteidigung auch nicht schwer…“ Thanos blickte um sich
herum und ging langsam im Hangar umher. „Aber ich muss schon sagen, dieses Schiff ist
wahrlich beeindruckend… Taucht aus dem Nichts auf und hält einiges aus… Ein Jammer das
es nun unbrauchbar ist, so ein Schiff habe ich noch nie gesehen, so eine ungewöhnliche Form…“
Vader blieb weiterhin ruhig, blickte aber auf Thanos goldenen Handschuh.
Währenddessen kamen die beiden Leviathane an und ließen kleinere Chitauri auf der
Oberfläche ab. Ohne Probleme gelangten sie in das innere, ob durch das Durchbrechen
der äußeren Wände oder auch schon kaputten Stellen. Es entstand an einigen Stellen
ein Vakuum, wo Rebellen mit Leichtigkeit ins All gezogen wurden. Die anderen, die
sich retten konnten, schlossen die Türen, um nicht das gleiche Schicksal zu leiden.
Auch wenn dieses Problem mit einigen Knöpfen gelöst war, so gelangten die Chitauri
trotzdem in das Innere des Schiffs. Ohne zu zögern fingen sie an, auf die Rebellen zu
schießen. Alles, was sich bewegte, wurde abgeschossen, sogar Droiden, die nicht mal
feindlich wirkten. Ein Soldat schaffte es, einen Chitauri zu töten. Als dieser vor Freude
jedoch aufsprang, wurde er noch in der gleichen Sekunde von einem anderen
erschossen. Sein Kollege, der sich gebückt hinter einer Kiste schützte, musste seinen
Freund beim Sterben zusehen. Es gab keine Zeit für Trauer. Er stand auf und schoss
wild um sich. Er traf ein paar Chitauri, dessen Aufmerksamkeit er nun weckte. Nun
schossen die drei Chitauri mehrmals auf den Rebellen, der nach einigen Rückstoßen
bei der Wand langsam zu Boden rutschte. Auch er überlebte nicht. Eine handvoll
Rebellen schaffte es länger zu überleben, da sie defensiver kämpften. Ihnen gelang es
auch, einige von ihnen zu töten, so aber auch die Chitauri, die mit einem Schuss direkt
an der Stirn einen Rebellen sofort zu boden brachte. Die anderen zehrten seine Leiche
noch mit und schlossen sich hinter einer Tür ein. Im Glaube, sie wären dort kurz sicher,
haben sie sich gewaltig geirrt. Bevor sie die Granate neben ihnen noch entdecken
konnten, war es schon zu spät. So passierte dies bei jedem größeren Schiff der ganzen
Flotte. Die Rebellen hatten keine Chance.
„Verdammt! Wo steckst du?“ sagte Luke laut vor sich hin, als sie bei der Krankenstation
standen. Sein Vater war nicht da. Han und Chewbacca fragten dann, was er den suche.
Luke antwortete zunächst nicht und befragte den Medidroiden. Dieser zeigte einfach
nur in eine Richtung, in der sein Vater verschwunden war. Als Luke einen kurzen
Blick auf den Weg warf, konnte er mit dem flackernden Licht kurz eine Tür erkennen,
die mit einem Lichtschwert durchtrennt wurde. Als Luke dem Gang folgen wollte,
hielt Han seine Hand auf seine Schulter. „Jetzt mal langsam, Junge! Nach was suchen wir
eigentlich? Es muss schon jemand Wichtiges sein, da wir ja im Moment keine anderen
Probleme haben!“ meinte er ironisch, was aber natürlich verständnisvoll war. Leia
mischte sich ein. Sie verstand Luke ohne Worte, dass er diesen Fakt erst mal nicht
preisgeben möchte. Auf einmal meldete sich Chewbacca aus dem Nichts und drehte
sich schlagartig um. Mit seiner Waffe zielte er ins Dunkle, landete aber einen
Volltreffer. Ein Chitauri landete tod aus der Dunkelheit auf den Boden. Alle
erschraken, Luke nahm sein Lichtschwert und konzentrierte sich auf den dunklen
Gang. Nach wenigen Sekunden aktivierte er sein Lichtschwert und blockte einige
Schüsse ab. Weitere Chitauri kamen zum Vorschein.
„Gebt auf und ich zeige Gnade. Es ist sinnlos…“ Thanos hob seinen Handschuh leicht und
blicke ihn kurz an. Vader griff zu seinem Lichtschwert. „Ihr macht mir keine Angst…“
sagte Vader, der die rote, helle Klinge zum Vorschein brachte. „Das wollte ich hören…“
antwortete Thanos mit einem weiten Lächeln. Aus dem Nichts kamen weitere Chitauri
in den Hangar gestürmt. Einer versuchte, Vader mit einem Sprung anzugreifen, jedoch
wurde dieser in der Luft mühelos festgehalten. Ein weiterer schoss mehrmals auf die
dunkle Rüstung. Vader blockte jeden einzelnen Schuss, während er mit seiner linken
Hand den anderen Chitauri festhielt. Die geblockten Schüsse trafen die anderen
Chitauri, mal nur gestriffen, mal fest an der Schulter, mal ein Volltreffer. Es wurde
weiter geschossen. Der dunkle Lord blieb unbeeindruckt. Er riss den Chitauri vor sich
hin und nutze ihn als Schild. Die rote Klinge teilte währendessen einen Chitauri
mühelos in zwei Hälften, danach wurde das Lichtschwert nach oben geschleudert und
köpfte zwei weitere. Der tote Schild ließ den Kopf hängen und fing noch einige
Schüsse vor Anakins Körper ab, bevor dieser in eine große Menge geworfen wurde.
Das Lichtschwert kam wie ein Bumerang zu Vader zurück, was sofort wieder für einen
Konter verwendet wurde.
Ein Chitauri nach dem anderen wurde nur von einem Mann ab gemetzelt. Thanos war
frustriert, aber auch fasziniert, was Vader dort mühelos zu Stande brachte. Er benutze
seinen Handschuh und ließ die Macht des Machtsteins wirken. Ein violetter
Energiestrahl kam aus dem Handschuh geschossen, der Vader im letzten Moment
auswich. Vader nutze schließlich seine Macht und hob den großen Titanen in die
Höhe. Thanos fasste sich reflexhaft mit seiner rechten Hand an seine Kehle. Er wurde
gewürgt. Vader warf sein Lichtschwert erneut, in die Richtung des Titanen. Thanos
richtete seinen linken Arm nach vorne und schloss seine Faust schnell. Um das rote
Lichtschwert erschien ein bläulicher Schimmer und es wurde leicht durchsichtig, was
dazu führte, dass das Schwert einfach durch Thanos hindurchglitt. Er tat das gleiche
noch mal, nur dieses Mal erschien ein violetter Schimmer um Vader. Er wurde durch
die Luft geschleudert und war gezwungen, Thanos loszulassen.
Als beide schließlich zu Boden kamen, mussten sich erst mal kurz klarkommen.
Thanos kniete, Vader stützte sich vom Boden ab. Nach schwerem, kurzem und langen
Ausatmen, wagte Thanos sich wieder in die Offensive und versuchte seinen
Handschuh zu schließen, was ihm jedoch nicht gelang. Der noch halb am Boden
liegende Anakin stützte sich noch mit einem Arm ab und mit dem anderen reichte er
nach vorne zu Thanos aus und versuchte, seinen Handschuh offen zu halten. Thanos
schrie sich die Seele aus dem Leib, was nicht nur im Hangar zu hören war.
Chewbacca riss einem Chitauri den Arm ab, als das laute Geschrei durch das Schiff
schallte. Luke hielt einen Chitauri mit der Macht fest und gab ihm mit seiner grünen
Klinge den Gnadenstoß. Die fremden Angreifer waren fürs Erste erledigt. „Wer… Oder
was war das?“ „Das Geschreie oder diese Misstviecher?“ fragte Han Solo nach Prinzessin
Leias. „Vater…!“ schrie Luke auf einmal auf und eilte durch den Gang mit der
durchtrennten Tür. Chewbacca machte ein Geräusch, was übersetzt „Vater?“
bedeutete. Er blickte auf Han, der mit seinem Blaster die Arme fragwürdig in die Höhe
hob. Luke folgte dem Geschrei. Da er ebenfalls seinen Vater nun spüren konnte,
wusste er, dass er in Gefahr sei. Die anderen folgten ihm, aber gingen langsamer voran
als Luke, der förmlich raste.
Als Luke fast beim Hangar ankam, standen ihm noch zwei Feinde gegenüber, die er
kurz und schnell beiseite schaffte. Er erblickte die dunkle, schwarze Rüstung am
Boden. Vor ihm, ein lilaner Gigant. Beide hatten scheinbar Schwierigkeiten
gegeneinander zu kämpfen. „NEIN!“ schrie Luke um sich herum und stieß Thanos
von der Stelle weg. Vader verlor den Fokus auf den goldenen Handschuh und kippte
um. Luke eilte zu seinem Vater, der nicht verstand, dass er die Situation gerade
verschlimmerte. „Nein, Er darf die Faust-!“ nicht verschließen, wollte er sagen. Es war
zu spät. Lukes Eingreifen kam Thanos zum Vorteil und hielt beide auf sicherer Distanz
mit dem Raumstein an Ort und Stelle. Thanos atmete schwer aus „Ihr habt meinen
Respekt… Und ihr mein Versprechen. Ich werde dir einen gnädigen Tod schenken…“ Er
richtete seinen Handschuh erneut auf den dunklen Lord, schloss ihn langsam und die
Steine fingen an, aufzuleuchten. Als alles hoffnungslos und aus erschien, passierte
doch ein wunder. Ein Wunder, dass eigentlich keins war. Nur zufällig und unbewusst,
ohne Intention, das Leben der Jedi zu retten.
Eine schwarze Materie erschien neben den Jedi und dem Titanen, wo Letzter die
Aufmerksamkeit schenkte. Thanos blickte etwas verwirrt auf das schwarze Loch und
ließ seinen gestreckten Arm etwas nach. Doch dann stand er da. Darth Sidious, der
Imperator. Währenddessen sammelten sich die restlichen Chitauri im Hangar auf,
einige brachten Han, Leia und Chewbacca mit. Die Armee richtete ihre Waffen auf den
Imperator, aber auch auf die Gefangenen. Sidious zeigte keine Angst, nur ein wenig
Ungeduld, die er nicht lange versteckte. „Wo ist mein Imperium?“ Vader blickte auf
seinen Meister, dann wieder auf Thanos, dann wieder auf Sidious. Er wusste nicht,
was im Moment das größere Problem war. „Für Hilfe ist keine Zeit mehr. Du bist zu
spät…“ meinte Thanos zu Palpatine, im Unwissen, wer gerade vor ihm stand. Als
Palpatine gerade seine Hände heben wollte, erschien eine gesiterartige Hand auf
seinen Händen, die ihn daran hinderten, Thanos anzugreifen. „Zeit trifft es eigentlich
gut. Und zu spät? Auf keinen Fall… Lass die Chitauri die Waffen absenken.“ Bloodeye
tauchte langsam neben Sidious auf und sprach diese Worte zum Titanen. Thanos
schmunzelte. „Ein Geist will mir Befehle erteilen?“ Seine Chitauri blieben wachsam.
Bloodeye lachte kurz. „Ich bin viel mehr als nur ein Geist.“ sagte die dunkle Seele und
ließ das Auge von Agamotto in seiner Hand erscheinen. Thanos erschrak, als er dies
sah. „Woher hast du?!-“ „Wie ich schon sagte, lass die Chitauri die Waffen senken!“ Thanos
wusste, mit welchen Karten er gerade spielte. Er gab ein Zeichen, was dazu führte,
dass die Chitauri ihre Waffen runterließen und die Gefangenen frei ließen. „Und nun…
Will ich all meine Sturmtruppen wieder zurückhaben.“ meinte schließlich Sidious ruhig,
der mit einer Hand auch auf Vader zeigte. Bloodeye blickte ernst auf ihn, wendete sich
dann langsam Thanos zu und blickte ihn wenige Sekunden an, bevor er „Tu es…“
befahl. Thanos blickte Bloodeye verwirrt an. Er kannte ihn nicht, wusste nicht, wer er
war. Er wusste nur, dass er etwas in der Hand hielt, was er suchte. Trotz Verwirrung
versuchte er, ruhig zu bleiben. „Und wenn nicht? Ich weiß nicht mal, wovon dieses Wesen
spricht.“ Thanos drehte eine linke Hand so, dass die beiden Steine deutlich auf
Bloodeye zeigten. Bloodeye kam ihm näher, mit einem leichten Lächeln auf dem
Gesicht. „Aber sicherlich weißt du, was das hier ist…?“ Thanos sagte nichts. „Natürlich
weißt du das… Die Sturmtruppen, wie auch die imperialen Offiziere… Sie befinden sich alle
auf dieser Flotte verstreut, gefangen auf den Schiffen. Sorge dafür, dass du sie alle auf dein
Schiff bringst, wir werden dort auf dich warten…“ Er spürte, wie Thanos etwas gereizt von
der Wut wurde. Bloodeye schwebte in seiner Gestalt zu Luke, wo er sichtlich
bemerkte, dass Luke sich an diese Gestalt erinnerte, ebenso wie sein Vater, trotz seiner
Maske. „Tu es…Und der Stein könnte dir gehören.“ Thanos schloss seinen Handschuh,
entfesselte aber nicht seine Kräfte. „Und was ist mit denen, den sie gefangen halten?“ fragte
Thanos noch. „Mach was du willst…“ Er blickte weiterhin auf Luke, Vader und die
anderen. Schließlich öffnete er ein Portal und begab sich mit Sidious, Thanos und den
anderen zur Sanctuary II.
Palpatine verschwendete keine Zeit. Er wollte, dass sein Imperium wieder so schnell
wie möglich aufgebaut wird. Thanos war etwas beeindruckt, dass dieser fremde Geist
sich auch teleportieren konnte, jedoch war dieses Interesse in seinem
Unterbewusstsein. Allein der grüne Stein interessierte Thanos im Moment. Als er
gerade den Befehl geben wollte, die restlichen Truppen von Sidious aufzufinden,
fragte er Bloodeye noch etwas, mit einem leichtem Misstrauen. „Du sagtest, der Stein
„könnte“ dann mir gehören…?“ Es blieb ruhig. „Nhheah… Ich gehe dann mal davon aus,
dass dies nicht das einzige gewesen sein wird…“ Bloodeye wendete sich zu Thanos. „Es
gibt noch weitere gefangene Truppen, nicht hier… Sie sind in einer anderen Realität gefangen.“
Sidious lächelte fröhlich, als er dies hörte, im Glauben, er würde ihm gehorchen.
„Nicht um meinen Willen… Um den Willen des Imperators… Wenn du den Stein haben willst,
dann wirst du dabei helfen, das Imperium wieder zusammenzusetzen und ihm Folge zu
leisten.“ Bloodeye wendete sich nach hinten zu Sidious, der ihn weiterhin teuflisch
anlächelte. „Er denkt, er hätte wirklich die Macht, mich zu kontrollieren… Warte nur ab… dir wird das Lächeln
noch vergehen.“ dachte Bloodeye sich. „Eine andere Realität?“ fragte Thanos verwirrt.
„Hmmm, Realität… Wenn ich den Stein habe, dann wird dieser Geist und seine Arroganz nicht mehr existieren…“
dachte er sich mit Schadenfreude. „Du wirst es schon sehen… Ein anderes Universum mit
einem wunderschönen weißen Schloss. *kichern* Jedenfalls wird es so sein, wenn wir
ankommen…“

Das Ende ist vermutlich etwas überraschend, aber auch verwirrend. Den Imperator
kennt jeder, aber wer ist dieser Geist, der scheinbar als Bloodeye beschrieben wird und
mit dem Imperator aus einer schwarzen Materie getreten kommt? Tatsächlich ist die
schwarze Materie ein Portal, geöffnet von diesem Bloodeye, dass das Reisen zwischen
den Universen ermöglicht. Bloodeye, oder dieser Geist, ist in diesem Kapitel noch in
seiner Seelenform, der scheinbar mit dem mächtigen Darth Sidious zusammenarbeitet.
Dabei handelt es sich um nichts Anderes als den Antagonisten der beiden Bücher. Wie
und warum dies alles so ist, ist jedoch zu viel, um es hier nur kurz zusammenfassen
zu können.
Kontext nach dem Kapitel:
Bloodeye hat nun die Kontrolle über Thanos erlangt. Sein Plan ist bisher noch unklar,
jedoch wird sein nächster Schritt angedeutet: „Ein wunderschönes weißes Schloss“
soll angegriffen werden, um die Sturmtruppen von besagtem Ort zu befreien: Minas
Tirrith aus Herr der Ringe. Nach der Schlacht des ersten Buches wurden viele dort
gefangen gehalten, die nun leider alle wieder mithilfe der Chitauri befreit werden.
Während Bloodeye mit diesen Mitteln zu tun hat, muss sich unser Protagonist mit
einem anderen Problem zurechtfinden. Dieser findet nämlich, wenige Monate nach
der Handlung des ersten Buches seine Variante (Begriff der Marvel Serie Loki, wo es
ebenfalls um das Multiversum ging), die das letzte Mal der Antagonist, also Bloodeye,
war. Dieser Max ist nicht böse und seine Seele ist sehr gut, das Stichtwort „Seele“ passt
nämlich wie die Faust aufs Auge. Haben sie bemerkt, wie der Geist Bloodeye als
„dunkle Seele“ beschrieben wurde? Die Variante von Max besaß nämlich zwei
„Seelen“, eine dunkle und eine Gute. Anders gesagt kämpfte er mit einem inneren
Konflikt der beiden Persönlichkeiten. Die eine, die keine bösen Absichten hat und
gezwungen wird und die andere, die das Bösesein wahrlich genießt. Nun hat die böse
Seite es jedoch geschafft, sich unabhängig vom Körper als Geist herumzubewegen und
Unheil in den Universen anzurichten. Und nun frage ich: Was passiert mit jemanden,
der den „einen Ring“ des Herr der Ringe Universums zu lange bei sich trägt?
Wenn sie wissen wollen, wie es weitergeht, dann müssten sie schon dass ganze Buch
lesen. Es ist vermutlich etwas kompliziert, alles zu verstehen. Ich habe dieses Buch
auch nur für mich persönlich geschrieben. Es war nie die Idee, es zu veröffentlichen,
jedoch habe ich die Chance genutzt, mich bei diesem Wettbewerb zu bewerben. Ich
hoffe, ich konnte Ihnen etwas Spaß mit dem „kleinen“ Ausschnitt bereiten.
Max Even